Über mehrere Mechanismen wird eine besonders schnelle Auswertung erzielt:
In den publizierten Ansichten kann auch der Umfang des auszuwertenden Datenbestandes über benutzerdefinierbare Filter definiert werden. Damit sinkt die Ladezeit der Rohdaten drastisch. Ferner werden Würfel am Client-Rechner in speziellen Zwischenspeichern (Cache) vorgehalten - beim Laden eines Würfels wird der statische Anteil- wenn sinnvoll - aus dem Cache geladen, was die Aufbauzeit der Darstellung erheblich verringert.
Aus Erfahrung war es für uns besonders wichtig, das Tool so zu entwickeln, dass es nicht auf eine ständige Online-Verbindung angewiesen is. Da wir auch auf der Client-Seite eine SQL-fähige Datenbank integriert haben, kann Mobi-OLAP die Rohdaten je nach Einsatz aus der zentralen Server-Datenbank oder aus lokal replizierten Datentabellen laden. Im Customizing wird die jeweils optimale Zugriffsart eingestellt.
Noch ein technischer Hinweis: Mobi-OLAP erfüllt die FASMI-Regeln nach Pendse und Creeth und geht teilweise sogar darüber hinaus.
Pendse und Creeth stellten 1995 (Lit.: Pendse) unter dem Akronym FASMI fünf herstellerunabhängige Evaluierungsregeln auf, um damit das OLAP-Konzept zu beschreiben. FASMI steht für "Fast Analysis of Shared Multidimensional Information" und besagt im Einzelnen:
1. Fast: Abfragen sollen durchschnittlich fünf Sekunden dauern dürfen. Dabei sollen einfache Abfragen nicht länger als eine Sekunde und nur wenige, komplexere Abfragen bis zu 20 Sekunden Verarbeitungszeit beanspruchen.
2. Analysis: Ein OLAP-System soll jegliche benötigte Logik bewältigen können. Dabei soll die Definition einer komplexeren Analyseabfrage durch den Anwender mit wenig Programmieraufwand zu realisieren sein.
3. Shared: Ein OLAP-System soll für den Mehrbenutzerbetrieb ausgelegt sein. Dies bedingt eine Verfügbarkeit geeigneter Zugriffsschutzmechanismen.
4. Multidimensional: Als Hauptkriterium fordern Pendse und Creeth eine mehrdimensionale Strukturierung der Daten mit voller Unterstützung der Dimensionshierarchien.
5. Information: Bei der Analyse sollen einem Anwender alle benötigten Daten transparent zur Verfügung stehen. Eine Analyse darf nicht durch Beschränkungen des OLAP-Systems beeinflusst werden.
Welche technische Infrastruktur macht diesen on- /offline Arbeitsmodus möglich?
Alle für den Benutzer wichtigen Daten werden während des Online-Betriebes laufend mit dem Serverdatenbestand - teilweise im Hintergrund - abgeglichen und in einer lokalen Datenbank abgelegt.
Die Replikation läuft aufgrund der verwendeten 3-tier Technologie sehr performant, sodass auch eine große Zahl an Clients bei entsprechender Skalierung der Applikationsserver kein Problem sind.
Die lokale Datenbank ist direkt in die Client-Software integriert und vollkommen wartungsfrei. Auf diese Datenbank kann Mobi-OLAP dann zugreifen, um seine Würfel zu füllen. Somit ist in diesem Fall keine Verbindung zum Server mehr notwendig.
Wie gewährleisten Sie die Sicherheit der Daten beim Transfer ?
Der Datenaustausch zwischen Client und Applikationsserver läuft über ein direkt in die Software integriertes VPN, das sowohl Kompression als auch starke Verschlüsselung benutzt.
Dieses VPN ist über mehrere Sicherheitsmechanismen gegen Zugriff von unbefugter Seite geschützt. Dazu zählen zum Beispiel dynamisch erzeugte Zugangsschlüssel bei der Anmeldung. Das Vermeiden von allgemein bekannten und ungesicherten Internet-protokollen schützt die Datenübertragung effizient vor Hackerattacken.